Vor ein paar Tagen haben wir Kerry kennengelernt. Das waere ja noch nichts besonderes, wenn Kerry nicht besonders waere... Er hat indische Eltern (sieht also aus wie ein Inder), ist in Kenya geboren, in Texas aufgewachsen und lebt nun in Madrid (...) Nebst seiner Art sich einfach treiben zu lassen, der Tatsache dass er aus unglaublich wohlhabendem Haus stammt, Helmar nicht sicher ist ob er nun schwul ist oder nicht, hat er uns mit seiner aufgestellten Art fasziniert. Gemeinsam mit ihm sind wir die letzten paar Tag im Nubra Valley gewesen. Dieses Tal liegt parallel zu Ladakh und ist quasi an der Grenze zu China, bzw. Tibet. Um dorthin zu gelangen muss man den hoechsten befahrbaren Pass der Welt ueberqueren (5612m ueber Meer!). Die Fahrt ueber den Pass ist unglaublich. Nebst der grandiosen Aussicht und der kriminell schmalen Strassen muss man auch immer wieder Lastwagen ueberholen. Die Aussicht auf dem Pass war atemberaubend (wie auch das hinauflaufen zu einem Aussichtspunkt... im wahrsten Sinn des Wortes). Kerry genoss die Aussicht mit einem Joint (soviel zu seinem Lebensstill...;-)
Berge wie in Kanada (nur hoeher) und Sandduenen wie in Afrika (nur kuehler)
Das Nubra Valley liegt an der ehemaligen Seidenstrasse. Die Landschaft ist total anders als in Ladakh. Trotzdem es auch auf durchschnittlich 3000 m liegt und die Berge rundherum alles 6000er sind, ist die Ebene voller Sandduenen die ein kristallblauer Fluss durchquert!
Aus vergangener Zeit des Handels leben dort auch noch zweihoeckrige Kamele auf denen man reiten kann! Stellt euch also vor: Helmar auf einem Kamel auf Sandduenen bei ungefaehr 25Grad auf 3000m ueber Meer...! Super!
Auch Moenche sind Grapscher!
Das Erlebnis des Monats ist Helen passiert. In einem kleinen aber wunderschoenen Kloster im Nubra Valley haben wir einen alten freundlichen Moench getroffen. Er hat uns (Marco, Helen und Kerry) alle Einzelheiten des Klosters erklaert und Helen hat sehr gespannt zugehoert. Immer wieder hat der Moench die liebe Helen am Arm genommen und ihr wieder etwas neues erklaert. Ploetzlich, Kerry und Marco bestaunten gerade die Wandmalereien, betatschte der etwa 70jaehrige Moench Helens Brueste und lief davon (...!). Kerry und Marco nennen den 11. September jetzt nicht mehr "Nine-Eleven" sondern "Monks Day".