Den ersten Tag unserer Reise verbrachten wir in Delhi. Rajiv, von Kuoni Indien, hat uns mit seiner Gastfreundschaft ueberwaeltigt und uns einen Tag durch Alt-Delhi gefuehrt. Die engen Gassen dieser Altstadt, scheinen schon seit hunderten von Jahren chronisch verstopft zu sein. Heute quetschen sich eine Unmenge von Autos, Rikshas (Velofahrer-Taxis), Fussgaenger, Kuehe, Ziegen und Motorraeder an unzaehligen kleinen Laeden vorbei, die Teils nicht groesser sind als unser Gaeste-WC zu hause... und das alles bei gefuehlten 41 Grad Celsius...

Herrliches Essen
Am Abend hat uns Rajivs Frau Seema auf echt indische weise bekocht...hmm, lecker... Es war sehr angenehm unsere Reise auf diese lockere Art und Weise zu beginnen. Wir fuehlten uns sehr gut aufgehoben bei Rajivs Familie. Heute morgen ging es dann sehr frueh los. Bereits um vier Uhr morgens zeigte das Thermometer 30 Grad an. Der Flug nach Leh in Ladak verlief dann sehr problemlos. Leider war es beim Anflug auf Leh etwas bewoelkt, so dass wir die herrliche Landschaft nur erahnen konnten...
In Leh im Herzen von Ladakh
Jetzt, nach ein paar Stunden schlaf, sitzen wir in Leh, dem Hauptort von Ladakh auf 3500m ueber Meer. Das Wetter ist sehr angenehm, etwa 20 Grad und leicht bewoelkt. Das braune Gestein der Berge rund herum, die zum Teil ueber 5000m hoch sind, kommt vor dem stahlblauen Himmel dahinter so richtig schoen zur Geltung. Ich muss zugeben, dass mir doch etwas Schwindel verspuere... Helen hat bis jetzt keine grosse Muehe. Wir gehen die Tage deswegen bewusst an, und sind heute nur ein wenig in Leh herum spaziert. Auch morgen werden wir noch keine grosse Spruenge machen bis wir uns an die Hoehe gewoehnt haben. Unser Guesthouse ist der Hammer! Ein wunderbarer Garten laedt zum Rumhaengen ein und es faellt nicht allzu schwer einfach nichts zu tun.
Leider ist es von dem Internet-Cafe aus nicht moeglich Fotos auf den Blog zu laden, so dass wir das auf ein anderes mal verschieben muessen. Wir bleiben dran.
Julee aus Leh
Helmar
P.S. In Leh haben unsere Handys keinen Empfang, weshalb es keinen Sinn machen wuerde uns SMS zu schicken, da wir sie so oder so nicht lesen koennen...:-)