Eine Zugfahrt in China beginnt bereits in der Wartehalle. Da man in China erst auf die Perrons darf, wenn der Zug bereits am Gleis ist, muss man in Wartehallen warten. Nicht etwa Warteraeume, nein Warte-HALLEN. Danach geht alles (relativ) schnell. All die Menschen die man auf dem zweiten Bild sieht, quetschten sich durch vier einzel Ausgaenge (in 10 Minuten!). Da wird gedraengelt, gequetscht, gestossen und gerempelt was die Knochen aushalten.
Wie es dann auf dem Gleis aussehen kann, sieht man auf dem Bild unten. Obwohl der Zug schon lange mehr als nur voll war, quetschten sie sich immer noch hinein (das Bild machten wir beim Aussteigen, wir mussten also nicht mehr rein...;-)
Es versteht sich von selber, dass es ja nicht nur die Chinesen selbst sind, nein die haben ja alle auch noch Gepaeck dabei (und Helmar seine zwei grossen Rucksaecke hinten und je einen kleinen vorne...).


Heute Abend steht uns wieder eine 16 (!) stuendige Zugfahrt nach Shanghai bevor. Aber dieses mal haben wir einen Schlafwagen, wo das ganze nicht so schlimm ist.
Tausende vergrabene Soldaten in Xian
In Xian haben wir ja noch die Terrakotta Armee besucht. Unglaublich was vor mehr als 2000 Jahren von Menschenhand geschaffen worden ist, und erst 1979 wieder entdeckt wurde. In drei riesigen Hallen stehen diese menschengrossen Krieger aus Ton und waren so lange Zeit unter der Erde. Helmar staunte und war begeistert.

