Dienstag, 21. Oktober 2008

Helmar konnte doch noch Beijing verlassen...

Die Tage in Beijing waren super. Wunderbares Wetter (wir sahen blauen Himmel, wir wissen nicht was die im Vorfeld der Olympischen Spiele immer hatten...), gutes Essen (bis jetzt noch keine Erfahrungen mit Katzen, Schlangen und anderen obskuren Dingen) und eine grossartige Massage...
Da aber Beijing auf die Dauer doch etwas teuer geworden waere, sind wir weitergezogen. Das heisst wir wollten. Das zeichnete sich naemlich etwas schwieriger ab. Zuerst das Taxi zum Bahnhof: Uns wollte einfach kein Taxifahrer mitnehmen. Entweder fuhren sie einfach vorbei, oder sie haben von Anfang an abgewunken. Mit Hilfe des Hotels haben wir es dann doch noch geschafft. Wir kamen aber sehr sehr knapp zum Bahnhof und mussten am Ende ziemlich rennen.
Im Zug erwartete uns dann das pure Chaos! Da alle Schlafwagen schon seit Tagen ausgebucht waren mussten wir normale Sitze buchen. In einem chinesischen Zug bedeutet das ein ueberfuelltes Abteil mit etwa der doppelten Anzahl Personen wie Sitze! Sie sassen (spaeter sogar lagen) in den Gaengen, quetschten sich zu zweit auf Sitze und blockierten die Wege zu den Toiletten. Wir konnten unsere Sitze aber behaupten (obwohl Helen ploetzlich einen schlafenden Chinesen unter ihrem Sitz hatte...) Die Nacht im Zug war darum lang und etwas unbequem aber irgendwie kamen wir dann heil in Pingyao an.
Jetzt waren wir zwei Tage in Pingyao, einer kleinen aber noch sehr urspruenglichen Stadt. Wir fuhren mit Velos die engen Gassen ab und besuchten mit einem Israeli und einem Schweden ein alter Tempel. Hier ein paar Impressionen von Pingyao mit seinen Gassen, der Stadtmauer und den Innenhoefen.




Heute Nacht gehts weiter nach Xian. Wieder mit dem Nachtzug, doch dieses Mal konnten wir uns Schlafplaetze reservieren.